Gold und Bronze im Kickboxen für Jenny Dahlström

3 Nov 2018

Ein riesen Erfolg für die Taekwondo Schule Olymp e.V. gelang dieses Jahr, Jenny Dahlström. Sie sicherte sich den Weltmeistertitel im Kickboxen, bei der Weltmeisterschaft der WKU (World Kickboxing an Karate Union) in Athen.
Vom 27. bis zum 30. Oktober kämpften Sportler aus aller Welt um Medaillen und den Weltmeistertitel. Der Titel des Weltmeisters, der nur durch harte Arbeit und viel Schweiß erreicht wird. Ausgetragen wurde das Turnier im Herzen von Griechenland in Athen im Dios Sportscenter. Mit über 1800 Startern aus 38 Nationen war die diesjährige Weltmeisterschaft deutlich besser und noch stärker besetzt, als die Jahre zuvor.

Jenny Dahlström hatte sich durch konstante, sehr gute Leistungen, im vergangenen Jahr, auf den Qualifikationsturnieren mit dem Ranglistenplatz eins der deutschen Rangliste, in den Klassen Pointfighting und Leichtkontakt Kickboxen bis 65kg, für die Weltmeisterschaft in Athen  qualifiziert.

Für Jenny Dahlström stand schon Anfang des Jahres fest, dass sie sich auch dieses Jahr erneut den Weltmeistertitel holen wollte, nachdem sie im letzten Jahr ihre erste Goldmedaille bei einer Weltmeisterschaft erkämpft hatte.. Es war ihr von Anfang an klar, dass viel Schweiß fließen musste und die Trainingseinheiten nicht einfacher, sondern noch anstrengender werden würden als das Jahr zuvor. Über vier Monate bereitete sie sich mit täglich zwei Trainingseinheiten und einem eigenen Trainingsplan mit Trainer Stefan Huber und ihren Trainingspartnern auf die Weltmeisterschaft vor, sodass sie in Athen in Top Form antreten konnte. Sechs Tage die Woche trainierte sie nach dem Trainingsplan, der sowohl Ausdauereinheiten, als auch Technik, Taktik, Beweglichkeit und Mentaltraining beinhaltete.

Jenny Dahlström startete gleich in zwei Kategorien. Zunächst einmal im Pointfighting, auch Semikontaktkickboxen genannt. Aber auch im Leichtkontakt Kickboxen wollte sie sich mit den Besten messen. Beide Kampfstile bestritt sie in der Damenklasse bis 65kg.

Im Leichtkontakt musste sie sich in der Vorrunde einer starken Schottin sehr knapp mit 2:1 Kampfrichterstimmen geschlagen geben. Trotzdem bekam sie Lob und Anerkennung vom Bundestrainer zugesprochen und darf mit ihrer Leistung durchaus zufrieden sein.

Durch ihre permanent sehr guten Leistungen wurde Jenny zusätzlich von den Bundestrainern in die Damenmannschaft für den Teamkampf im Pointfighting nominiert. Dabei bestehen die Teams aus jeweils drei Kämpferinnen. Pro Runde kämpft jeder zwei Minuten und die Punkte der einzelnen Kämpfer werden addiert, so dass am Ende die gesamte Mannschaftsleistung zählt. Hier trat sie im Team zusammen mit Sophie Finsterwalder aus Hamburg und Ilayda Tunc aus Duisburg an. Nachdem sie als Mannschaft in den Vorrunden überzeugen konnten und alle Kämpfe klar gewannen, mussten sie sich im Halbfinale dem späteren Weltmeisterteam aus der USA geschlagen geben und erkämpften sich noch die Bronzemedaille. Somit war die erste Medaille für Jenny gesichert.

Weiter ging es für Jenny in ihrer Lieblingsdisziplin dem Pointfighting. Mit starken Kämpfen konnte sie alle Vorrundengegnerinnen, teilweise sogar deutlich, besiegen und  sie marschierte förmlich bis ins Finale durch. Hier kam es zu einem rein deutschen Finale. Auf der anderen Poolseite hatte sich ihre Teamfight Kollegin Ilayda Tunc aus Duisburg qualifiziert. Es war Finale auf hohem Niveau. Jenny konnte zwar gleich zu Anfang der ersten Runde mit einem Kick zum Kopf mit zwei Punkten in Führung gehen, aber auch Ilayda erkämpfte sich einen Punkt nach dem anderen. Durch gute Bein- und Bewegungsarbeit machte Jenny es ihrer Gegnerin aber schwer. Man merkte, dass sich beide Kämpferinnen die erste Runde zum abtasten nahmen. So stand es schließlich nach Punkten 3:3. Nun entfachte sich ein wahrer Krimi, Jenny fiel kurzzeitig mit 5:8 Punkten in Rückstand, kämpfte sich souverän mit schnellen Fäusten aber wieder ran, sodass es nach Ablauf der regulären Kampfzeit 9:9 Punkte und somit unentschieden stand. Somit ging es in die einminütige Verlängerung. Hier drehte Jenny nochmal richtig auf und sicherte sich ein Punkt nach dem anderen mit ihren starken Kicks. Am Ende konnte sie den Finalkrimi mit 16:14 Punkten für sich entscheiden und holte sich die Goldmedaille.

Mit einem überragenden Ergebnis von einer Gold und einer Bronzemedaille kehrt Jenny wieder nach Hause zurück.

Einen maßgeblichen Teil am Erfolg trug auch Trainer Stefan Huber bei, der Jenny über Wochen intensiv mit technischen, mentalen und taktischen Trainingseinheiten auf das Turnier vorbereitete.

 

 

 

 

 

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