Frauenselbstverteidigungskurs

24 Feb 2018

Ein durchweg positives Fazit zogen die Teilnehmerinnen des Selbstverteidigungskurses für Frauen bei der Taekwondo Schule Olymp e.V. in Bühl. Beim Abschluss Gespräch mit dem Referenten Stefan Huber waren die Frauen begeistert und bescheinigten sich mehr Selbstsicherheit und Selbstvertrauen und die Gewissheit sich im Notfall wehren zu können.

Am Anfang des Kurses wurden grundsätzlichen Fragen geklärt, z.B. wie es rechtlich aussieht, wenn man sich wehrt. Was jede Frau sich vom Kurs erhofft und wie sie sich selbst einschätzt.

Selbst festzustellen welche Kraft und Energie in jedem steckt und wie man sich auch als Frau mit einfachen Techniken zur Wehr setzt stand zu Beginn es praktischen Teil auf dem Programm. Danach konnten die Teilnehmerinnen mit Hilfe von Übungen ausprobieren, dass in vielen Situationen nicht Kraft, sondern das Verhalten, der Einsatz der Stimme und Körpersprache zum Erfolg führt. Mit dieser Erfahrung im Hinterkopf wurden nun die Waffen des eigenen Körpers, sowie deren Ziele beim vermeintlichen Gegner erklärt und – mit zum Teil durchschlagen Erfolg – an Pratzen und am gepolsterten Angreifer ausprobiert!

Der Übergang Prävention zu Selbstbehauptung ist fließend. So kann ein selbstsicheres Auftreten als präventiv oder als selbstbehauptend aufgefasst werden. Durch praktische Übungen wurde trainiert sich selbstbewusst zu präsentieren, um diese im Ernstfall dazu zu nutzen keine Opferrolle einzunehmen. Ergänzt wurde dies durch "Stimmübungen" d.h. den Einsatz der Stimme, um den anderen zu Schocken z.B. durch lautes Anschreien.

Ebenso standen noch zwei Themen auf dem Programm: Waffen und Verteidigung am Boden. Beim Thema Waffen wurden die klassischen Abwehrwaffen, wie Pfefferspray & Co. besprochen im Hinblick Wirksamkeit und auf den wichtige Aspekt der Verfügbarkeit: Denn jede Waffe ist für eine Frau nutzlos, wenn sie sie erst aus den Tiefen ihrer Handtasche ans Tageslicht befördern muss. Und bei Waffen besteht die Gefahr, dass der Angreifer diese einem abnimmt und selbst benutzt. Daher wurde diskutiert, welche Alltagsgegenstände jede Teilnehmerin griffbereit mit sich führt und wie dieser als Waffe genutzt werden kann

Das heikle Thema "Bodentechniken" erfordert vom Kursleiter immer etwas Fingerspitzengefühl. Den Teilnehmerinnen wurde dabei schnell klar, dass man auf jeden Fall versuchen sollte vorher die Situation zu klären und nicht erst anfängt sich zu wehren, wenn man schon am Boden liegt: Dort sind die Verteidigungsmöglichkeiten doch sehr eingeschränkt und nur massive Techniken zu noch erreichbaren empfindlichen Bereichen beim Angreifer haben Aussicht auf Erfolg!

Was bringt nun ein solcher Kurs? Es dürfte jedem klar sein, dass dort keine Frau zu Lara Croft 2 ausgebildet wird! Doch jede der teilnehmenden Frauen hat gemerkt, dass sie sich wehren kann – und das sogar heftig! Mit dieser Erkenntnis werden sie - ganz unbewusst - selbstsicherer auftreten, weniger eine Opferhaltung einnehmen und damit für potentielle Angreifer uninteressanten werden!

 

 

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